Zumindest wäre das die logische Konsequenz, wenn man sich nach diesem Artikel richtet.
Dummerweise entscheiden hier wieder irgendwelche Politiker über irgendwelche Sachen, von denen sie leider keinerlei Ahnung haben. Und anstatt das Angebot des Veranstalters anzunehmen, die Veranstaltung zu besuchen und sich von der Seriösität von Counter Strike zu überzeugen (nachzulesen im Interview mit dem Stuttgarter Wochenblatt), sagen sie lieber Medienwirksam die Veranstaltung ab, um sich die Wählerstimmen der Generation 50+ zu sichern.
Der Aussage: „Es geht um Spieltaktik und strategisches Denken, ein bisschen wie auch beim Schach.“ stimme ich allerdings nur sehr bedingt zu: zwar geht es um Taktik und Strategie, allerdings im sehr großen Maße um Teamfähigkeit und Kommunikation. Das ist beim Schach eher nicht erforderlich, da ist man am Brett Einzelkämpfer. Ich würde übrigens eher einem organisiertem Schachspieler, als einem organisierten Counter-Strike Spieler einen Amok-Lauf zutrauen (Obwohl: Schachspieler sind meist so verpeilt, da scheiterts schon am Finden einer Waffe).
P.S.: besonders schön übrigens dieser (zurecht hochbewertete) Beitrag im Heiseforum
P.P.S.: bevor ein falscher Eindruck entsteht: ich finde den geschehenen Amok-Lauf sehr tragisch. Nur muß man manche Sachen mal realistisch betrachten: es kann nicht sein, das ein 17-jähriger an eine Waffe und 400 Schuß Munition einfach so dran kommt. Also muß das Waffengesetz verschäft werden. Wenn die Schützenvereine es nicht hinbekommen, alle Waffen ihrer Mitglieder zu deponieren, dann muß halt zumindest die Aufbewahrung von Munition zuhause verboten werden.
Und die Erziehungsmethode eines Einzelkindes „Wir haben ihm alles gekauft, was er wollte“ ist wohl auch nicht die optimale.
Auf dem Computer wurde bestimmt auch Mineswepper gefunden. Was wäre wohl los, wenn er noch eine Bombe bei sich gehabt hätte…..
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